Skicross Weltcup in der Sierra Nevada muss abgesagt werden

Das Aus kam wegen schlechten Wetters: Die letzten Rennen des Cross-Weltcups der Skifahrer in der spanischen Sierra Nevada können aufgrund der anhaltend schlechten Witterungsbedingungen nicht durchgeführt werden. Die Rennen werden ersatzlos gestrichen. Damit stehen nun schon, etwas früher als erwartet, die Gewinner der Weltmeisterschaft fest. Freuen kann sich vor allem das Schweizer Team, dessen Fahrer mit überragenden Leistungen auftrumpften.

Weltcup-Triumph für die Schweizer Fahrer

Die Kristallkugel bei den Damen sicherte sich die Schweizerin Fanny Smith. Die 21jährige Cross-Fahrerin konnte zuletzt bei den Weltmeisterschaftsfahrten im norwegischen Voss überzeugen und sicherte sich dort den ersten Platz auf dem Treppchen. Bei den Herren ist Alex Fiva aus Graubünden der unangefochtene Gewinner. Er stand allerdings bereits vor den Weltcuprennen in der Sierra Nevada als Sieger fest, selbst ein schlechtes Abschneiden hier hätte an seiner Spitzenplatzierung nichts mehr ändern können. Bester Deutscher in der Weltcup-Wertung ist Daniel Bohnacker aus Gerhausen auf Rang 10, Andreas Schauer aus Lenggries folgt auf Platt 11. Bei den Damen belegt Anna Wörner aus Garmisch-Partenkirchen ebenfalls den zehnten Rang.

Ende der Skicross-Weltcup Saison

Aufgrund des schlechten Wetters mussten in dieser Saison insgesamt drei Weltcup-Rennen abgesagt werden. Nun ist die Saison auch schon wieder am Ende angelangt – Freestyle-Fans müssen sich bis zum Ende des Jahres gedulden, bis ihre Idole wieder auf den Brettern stehen. Die Chancen stehen allerdings gut, dass an Ostern in vielen deutschen und österreichischen Skigebieten exzellente Ski-Bedingungen herrschen werden, sodass man selbst auf den Brettern stehen kann.

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