Die Ski Freestyle WM im norwegischen Voss

Im norwegischen Voss zeigten die Ski-Athleten dieses Jahr, wie vielseitig Freestyle sein kann. Sprünge, Crossfahrten, Slopestyle, Halfpipe, Einzel- und Parallelslalom – in insgesamt fünf Disziplinen gab es Medaillen zu holen. Die deutschen Ski-Künstler gingen leider leer aus. Dafür profitierte eine Nation, auf die nur wenige Experten gewettet hätten: Die Chinesen glänzten mit guten Ergebnissen.

Chinesen zeigen sich überragend im Spring-Wettbewerb

Im Slopestyle der Herren konnte Tom Wallisch aus den USA triumphieren. Die Silbermedaille holte der Engländer James Woods, Bronze ging an Nicholas Goepfer, ebenfalls aus den USA. Die trickreiche Fahrt der Frauen gewann die Kanadierin Kaya Turski vor ihrer Landsmännin Dara Howell und Grete Eliassen aus den USA. Atemberaubende Leistungen legten sowohl die Damen als auch die Herren beim Freestyle-Sprungwettbewerb hin. Hier triumphierten die Teilnehmer aus China – bei den Herren und bei den Frauen ging der Sieg an die Chinesen. Den ersten Platz bei den Herren belegte Qi Guangpu vor seinem Konkurrenten Travis Gerrits. Auch Bronze ging an China, an Jia Zongyang. Bei den Frauen stand Xu Mengtao ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt von Weronika Korsunowa aus Russland und der Australierin Danielle Scott.

Kanada triumphiert im Einzel- und Parallelslalom

Im Crosswettbewerb setzte sich der Franzose Jean-Frédéric Chapuis gegen seinen Landsmann Bastien Midol und John Teller aus den USA durch. Die weiblichen Fahrer lieferten sich ein besonders spannendes Rennen und einen harten Kampf um den ersten Platz. Diesen konnte sich schließlich Fanny Smith aus der Schweiz sichern; Platz zwei Marielle Thompson aus Kanada, Bronze ging an Ophelia David aus Frankreich. Hart war auch der Einzel- und Parallelslalom – vor allem für die Ellenbogen und Knie der Teilnehmer. Bei den Herren holten sich die Kanadier in beiden Disziplinen Gold: Mikaël Kingsbury gewann im Einzel und Alexandre Bilodeau im Parallelslalom. Bei den Frauen sicherte sich Hannah Kearney aus den USA den ersten Platz im Einzel, den Parallelslalom entschied die Kanadierin Chloé Dufour-Lapointe für sich. In der Halfpipe zeigte der US-Amerikaner David Wise sein ganzes können. Den Wettbewerb der Frauen gewann die Schweizerin Virginie Faivre.

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